Am 13. Oktober letzten Jahres zog der Zyklon/Wirbelsturm mit Namen „Hudhud“ über die indischen Bundesstaaten Andrea Pradesh und Orissa undhat die 3 Kaffeeplantagen schwer geschädigt. Mehr als 1000 Silbereichen wurden umgerissen. Die stärksten Schäden gab es in der Plantage in Lakhsmipur. Hier muß etwa die Hälfte der Plantage neu bepflanzt werden.
Die Silbereichen haben sehr lange gebraucht, um den nötigen Schatten für die Kaffeepflanzen zu schaffen. Ultra, der leitende Gärtner und Fachmann plant bei der neuen Bepflanzung nun einen anderer Baum zu pflanzen, der sprichwörtlich der Emergency/Notfallbaum genannt wird.
In Holdibad werden 3000 Setzlinge dieses Emergencybaumes in der Baumschule gezogen und vor Beginn des Monsun im Juli ist die Zeit des Pflanzens.10 Jahre später wird der Schatten dieser Bäume ausreichen, das Kaffeebüsche darunter gepflanzt werden können.
Die Silbereichen sind eigentlich ein gutes Bauholz für den Möbelbau.Aber als Sturmholz sind sie dafür nicht mehr zu gebrauchen, weil sie innerlich Risse aufweisen. Dies erzählte mir ein Forstmann hier in Deutschland.
Der Verkauf der Hölzer ist deshalb schwierig. Von Lakhsmipur gingen 2 LKW- Ladungen mit einem Holzhändler nach Jeypur. Aber der Preis ist noch offen.
Eine andere betroffene Plantage in Semiliguda verkauft ihr Holz in die Spanplattenproduktion nach Andrea Pradesh.
Als letztes bleibt nur der Verkauf als Feuerholz auf dem Markt. Die ist zwar ein konstanter Markt, aber der Erlös ist ganz gering und nicht zu vergleichen mit dem Nutzen der Bäume für die Möbelproduktion.
Es ist insgesamt ein sehr schwerer Schlag für das PRojekt

